Nextcloud auf dem Raspberry Pi 3

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Ich bin ein Freund von Datenschutz, Netzneutralität und private Clouds. Daher wollte ich mit meinem Raspberry Pi ein Projekt beginnen und zwar eine Nextcloud aufsetzen. Nachdem ich mich durch mehrere Tutorials im Netz gekämpft habe, konnte ich die Nextcloud erfolgreich aufsetzen. Meinen Weg dahin möchte ich für mich und für interessierte Leser hier dokumentieren.

Bitte hinterlasst mir einen Kommentar, wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt. Über Komplimente freue ich mich natürlich ebenso.

Was wird vorab benötigt?

In diesem Artikel beschreibe ich, welche Komponenten benötigt und damit gekauft werden müssen. –> klick mich <–

Raspbian Jessie lite runterladen und installieren

Die Installation und Pflege des Betriebssystems des Raspberry Pi 3 beschreibe ich in diesem Artikel. –> klick mich <–

Nextcloud installieren

Erstmal müssen ein paar Pakete installiert werden.

DynDNS Domain einrichten und konfigurieren

Man benötigt eine DynDNS Domain, für die man weiter unten das Zertifikat erstellt.

Es gibt verschiedene, kostenlose Dienste, die man verwenden kann. Ich selber habe gute Erfahrungen mit diesem Dienst.

Jetzt muss der spdns Client auf dem Raspi installiert werden.

Nun muss man noch per

die Konfigurationsdatei /etc/spdnsu.conf anpassen. Folgende Parameter gilt es zu definieren:

Host
Username
Passwort  (falls man über die Webseite einen Token generiert hat muss dieser statt eines Passwortes verwendet werden)

Anschließend wird die Ausführung des SPDNS-Clients in die Crontab eingetragen.

Folgendes eintragen:

Abschließender Test:

Die IP-Adresse steht in der Datei /tmp/spdnsuIP.cnf

Ausgabe:

Portfreigabe einrichten

Ich nutze die Fritzbox Cable und kann im Menü Internet -> Freigaben eine Portfreigabe einrichten.

Wichtig ist, dass man zuvor eine statische IP-Adresse konfiguriert hat. Wie das geht, erkläre ich hier.

Achtet darauf, dass die erweiterte Ansicht aktiviert ist.

Let’s Encrypt laden und Zertifikate konfigurieren

So gehts:

Während der nun automatischen Konfiguration muss der zuvor gewählte Domain-Name eingetragen werden.

Für die Erneuerung:

DocumentRoot ändern:

In den beiden Dateien

muss die Zeile

angepasst werden zu

Anschließend wird der Apache Webserver neugestartet.

MariaDB installieren

Jetzt erläutere ich, wie ich MariaDB installiert habe. Während der Installation muss man ein Passwort für den DB root Benutzer eingeben.

Prüfen der installierten MariaDB version:

Nun führt man das security script aus. (nicht den root user löschen!)

Zum Schluss wird die Datenbank für Nextcloud angelegt.
Man ersetzt SecurePassword durch ein eigenes Passwort!

Nextcloud konfigurieren

Endlich ist es soweit: Die eigentliche Konfiguration der Nextcloud kann beginnen.

Im Browser muss die Domain, die beim DynDNS-Dienst konfiguriert wurde, aufgerufen werden.

Unter Speicher & Datenbank kann man MySQL auswählen und die Daten eintragen.

Sicherheitswarnungen beheben:

So bin ich vorgegangen:

Am Ende der Konfigdatei dies einfügen:

Jetzt einen Neustart des Apache-Webservers durchführen:

Memory Cache aktivieren

Diese Datei bearbeiten:

Jetzt vor dem ); dieses einfügen:

Und noch ein Neustart.

smbclient installieren

Um die App „External Storage Support“ nutzen zu können, muss zusätzlich der smbclient installiert werden. Dieser ermöglicht die Einbindung von SMB und CIFS Freigaben in die Nextcloud.

Auf der CLI des Raspis:

Danach ist der smbclient installiert. Man kann nun entsprechende Freigaben per SMB oder CIFS einbinden.

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